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Häufig gestellte Fragen – wir geben Ihnen Antworten!

1. Wann werden Geräte mit hohem Luftvolumenstrom benötigt, wann mit hohem Unterdruck?

Treten in Ihrem Anwendungsbereich Schwebstäube auf (d.h. Stäube, die eine Eigengeschwindigkeit haben), so benötigen Sie Geräte aus dem Mitteldruckbereich (z.B. Entstauber). Mitteldruck bedeutet, dass eine große Luftmenge mit wenig Kraft durch einen großen Durchmesser (Ansaugstutzen) befördert werden muss. Daher haben Mitteldruckgeräte einen geringen Unterdruck.

Fallen in Ihrem Anwendungsbereich Stäube an, die nicht beweglich sind (da sie zum Beispiel auf dem Werkstattboden liegen), so werden Geräte aus dem Hochvakuumbereich (z.B. Industriesauger) benötigt. Hochvakuum bedeutet, dass eine geringe Luftmenge mit viel Kraft durch einen kleinen Durchmesser (Ansaugstutzen) befördert werden muss. Daher haben Hochvakuumgeräte einen hohen Unterdruck.

2. Welche Staubarten können abgesaugt werden?

Nahezu alle Stäube und Rauche, die bei industriellen Fertigungsprozessen entstehen, können wirkungsvoll abgesaugt werden. Bei der Auswahl des richtigen Filters müssen verschiedene Kriterien betrachtet werden, entscheidend ist jedoch das abzusaugende Medium und dessen Eigenschaften. Für viele Stoffe gibt es spezielle Vorschriften, die bei der Auswahl der richtigen Absauglösung berücksichtigt werden müssen. Eine Übersicht der unterschiedlichen Staubarten finden Sie hier. Lesen Sie dazu bitte auch die nachfolgenden Punkte 3 bis 5.

3. Welche Richtlinien gelten für Holzstäube?

Da Holzstäube alveolengängige Stäube ( = lungengängige Stäube) sind, gelten für sie besondere Richtlinien. Bei Geräten mit Holzprüfzeugnis H3 darf zu 100% Umluft gefahren werden. 

4. Welche Richtlinien gelten bei Aluminiumstäuben?

Beim Schleifen, Bürsten und Polieren von Aluminium gilt die BGR 109 (Berufsgenossenschaftliche Richtlinie 109). Diese schreibt vor, dass bei der Absaugung nass abgeschieden werden muss und die Geräte von einer zertifizierten Stelle geprüft werden müssen. Unsere NA-K-Modelle der Serien B und VA haben eine DEKRA-Baumusterprüfung, d.h. sie werden bereits bei der Fertigung von einer zertifizierten Stelle geprüft. Jährliche Überprüfungen durch eine qualifizierte Stelle sind somit nicht mehr nötig.

5. Was bedeutet IFA W2 bzw. W3 bei der Absaugung von Schweißrauch?

Beim Schweißen von Edelstahl gelten besondere Richtlinien, da Edelstahl-Schweißrauch krebserzeugend ist. Je nachdem, wie hoch der Chrom/Nickel-Anteil im Edelstahl ist, werden Geräte mit IFA Prüfzeugnis W2 bzw. W3 benötigt, wenn Umluft gefahren werden will. Bei einem CrNi-Anteil zwischen 5% und 30% wird ein Gerät mit Prüfzeugnis IFA W2 benötigt, bei einem CrNi-Anteil über 30% eines mit IFA Prüfzeugnis W3.Beim Schweißen von Normalstahl wird kein Prüfzeugnis benötigt.

6. Welche Filtermedien werden bei ESTA-Schweißrauchfiltern eingesetzt?

Nicht nur bei den Schweißrauchfiltern, sondern bei nahezu allen Geräten verwendet ESTA ausschließlich abreinigbare Dauerfilterpatronen. Der aufwändige Wechsel von Einweg-Filtern entfällt somit. Zudem haben Dauerfilterpatronen eine längere Lebensdauer.

7. Was ist der Unterschied zwischen Staubklasse M und Staubklasse H?

Staubklasse M:
Diese Staubklasse wird benötigt bei trockenen, gesundheitsgefährdenden und nicht brennbaren Stäuben mit Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) >= 0,1 mg/m³. Geräte mit Staubfilterklasse M haben einen Abscheidegrad von 99,9% und dementsprechend einen maximalen Durchlassgrad von 0,1%.
Beispiele: Normalstahlstäube, Textilstäube, Sandsteinstäube

Staubklasse H:
Diese Staubklasse wird benötigt bei gesundheitsgefährdenden Stäuben, die krebserregend, krebserzeugend oder erbgutverändernd sind. Geräte mit Staubfilterklasse H haben einen Abscheidegrad von 99,995% und dementsprechend einen maximalen Durchlassgrad von 0,005%.
Beispiele: Edelstahlstäube, Nickelstäube, Kobaltstäube

8. Was bedeutet ATEX?

ATEX bedeutet ATmosphere EXplosive. Mit ATEX werden die ATEX-Leitlinien der Europäischen Union beschrieben. ATEX umfasst aktuell zwei Richtlinien auf dem Gebiet des Explosionsschutzes, nämlich die ATEX-Produktrichtlinie 94/9/EG und die ATEX-Betriebsrichtlinie 1999/92/EG. Diese Richtlinie betrifft Geräte und Schutzsysteme, die in explosionsgefährdeten Bereichen Verwendung finden sollen. Hier finden Sie mehr Informationen zum ATEX-Programm von ESTA.

9. Wann ist ein Staub-Luft-Gemisch explosiv, bzw. wann wird ein Gerät in ATEX-Ausführung benötigt?

Zur Explosion eines Staub-Luft-Gemisches kann es kommen, wenn folgende drei Komponenten im oder um das Gerät aufeinandertreffen:

  • Staub (es ist eine gewisse Staubkonzentration notwendig)
  • Luft (Sauerstoff)
  • Zündquelle (eine Mindestzündenergie muss überschritten werden)

Bei brennbaren Stäuben müssen Schutzmaßnahmen getroffen werden. Der Kunde muss überprüfen, ob eine Zone vorhanden ist. Auf dieser Basis können wir dann die geeigneten Geräte anbieten. Hier finden Sie mehr Informationen zum ATEX-Programm von ESTA.

10. Wie lange sind die Standzeiten der Filter?

Die Standzeit hängt maßgeblich vom eingesetzten Filtermaterial sowie vom abzusaugenden Medium ab. Allgemein gültige Aussagen lassen sich somit nicht treffen. Die Filter in den ESTA Absauggeräten haben in der Regel ein integriertes Abreinigungssystem und weisen bei regelmäßiger Anwendung eine durchschnittliche Standzeit von ca. drei Jahren auf – abhängig von der jeweiligen Staubart.

11. Woran erkennt man, dass der Filter gewechselt werden muss?

Wenn die Saugleistung rapide abnimmt, obwohl Sie regelmäßig abreinigen, kann ein Filterwechsel notwendig sein. Die von ESTA eingesetzten Filterpatronen sind waschbar, somit kann in der Filterpatrone festgesetzter Staub ausgewaschen werden. Für metallische Stäube bietet ESTA eine Ultraschall-Reinigung der Filter an. Hierbei können die Filter mit einem speziellen Verfahren nahezu zu 100% regeneriert werden. Kann der Filter nicht mehr regeneriert oder ausgewaschen werden, muss er erneuert werden. Verwenden Sie dazu bitte nur original ESTA Filter.

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