Im Rahmen der Kooperationsveranstaltung hielten zahlreiche namhafte Referenteninnen und Referenten – angeführt von Tanja Gönner (Vorstandssprecherin der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ), Thomas Kreuzer (Staatsminister und Leiter der Bayerischen Staatskanzlei) und Prof. Dr. Wolfgang Rommel (Geschäftsführer der bifa Umweltinstitut GmbH) - interessante Vorträge vor den rund 80 Fachbesuchern. Ziel war es, dem Publikum ein Engagement in den Schwellen- und Entwicklungsländern im Bereich der Recyclingtechnik, der Abfallbehandlung und der Wasserwirtschaft näher zu bringen.
Als Gründungsmitglied des Netzwerks „Recycling Technologies Bayern“ war ESTA mit Geschäftsführer Dr. Peter Kulitz unter den Referenten vertreten. In seinem Vortrag forderte er in Anbetracht der Aufholgeschwindigkeit anderer Länder im Bereich der Recyclingtechnologien dazu auf, das Tempo zu erhöhen um den bisher erarbeiteten Vorsprung zu wahren. Ein Engagement in den Zielmärkten führt zu klaren Wettbewerbsvorteilen. Zum Abschluss des Vortrags informierte Dr. Kulitz die Besucher noch über die Arbeit von ESTA innerhalb der „Recycling Technologies Bayern“.
Alle Redner hoben hervor, dass sich deutsche Umwelttechnologien weltweit großer Nachfrage erfreuen. Die Entwicklungs- und Schwellenländer bieten somit großes Marktpotenzial, das es zu heben gilt.
„Recycling Technologies Bayern“ ist ein Netzwerk für die Recyclingbranche. Die aktuell 14 Mitglieder haben sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam ihre Erfahrung und ihr Wissen im Bereich der Recyclingtechnologie zu bündeln, auszutauschen und die daraus resultierenden Lösungen national wie international zu vermarkten.