Lea-Mittelstandpreis: ESTA erhält Ehrung „Sozial engagiert 2025“

Caritas, Diakonie und das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau zeichneten am 22. Juli 2025 zum 19. Mal im Neuen Schloss in Stuttgart sozial und gesellschaftlich engagierte Unternehmen mit dem Lea-Mittelstandpreis aus.
ESTA bewarb sich in diesem Jahr mit dem Projekt "Azubi-Polit-Talk“ in der Größenkategorie 150 bis 500 Mitarbeiter und wurde als „sozial engagiertes“ Unternehmen mit einer Urkunde geehrt. Im Fokus des Projekts steht die Förderung der politischen Bildung der rund 40 Auszubildenden und dualen Hochschulstudierenden im Unternehmen.
„Azubi-Polit-Talk“: Politische Bildung als unternehmerische Verantwortung
Mit dem Bildungsprojekt „Azubi-Politik-Talk“ hat ESTA ein innovatives Forum ins Leben gerufen, das jungen Nachwuchskräften Raum für einen offenen und konstruktiven Austausch über gesellschafts- und politikorientierte Themen bietet. In regelmäßigen Diskussionsrunden treten Auszubildende und dual Studierende mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung ins Gespräch, um sich mit aktuellen Themen auseinander zu setzen. Im letzten Jahr war die Europawahl das dominierende Thema, dieses Jahr stand die Bundestagswahl im Vordergrund.
Initiiert wurde das Format von Dr. Peter Kulitz, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens. „Politik darf in einem werteorientierten Unternehmen nicht außen vor bleiben“, betont Dr. Kulitz. „Gerade angesichts wachsender gesellschaftlicher Herausforderungen müssen Unternehmen Räume schaffen, in denen junge Menschen lernen, politische Entwicklungen zu verstehen und deren Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft einzuordnen.“
Vom Pilotprojekt zum Vorzeigeformat
Anfang des Jahres fand ein Azubi-Polit-Talk im Sendener Rathaus statt. Die Talk-Runde stieß auf äußerst positives Feedback, sodass die Stadt Senden mitunter plant ein eigenes Format für Bürgerdialoge zu schaffen. Auch in Unternehmerkreisen wie BWIHK und DIHK wurde das ESTA-Projekt vorgestellt und für vorbildlich erklärt. Im laufenden Jahr ist noch ein Besuch des Landratsamtes Neu-Ulm in Planung. Hier soll ebenso eine Talk-Runde initiiert werden.
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