Zeittafel

1972: Gründung in Ulm

1977: Umzug nach Senden

1997: Erst-Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001

2005: Neues Schulungs- und Beratungszentrum

2007: Einweihung des neuen Vertriebs- und Montagezentrums

2008: Bau des neuen Hochregallagers

2010: MAX Award, Ehrenpreis im Gesundheits- und Arbeitsschutz

2012: Neues Zubehörprogramm für Absaugtechnik; Förderpreis der Jungen Deutschen Wirtschaft "Ausbildungs-Ass 2012"

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Herkunft

Startschuss auf 16 Quadratmetern

Es war ein kleines Bild mit großer Wirkung, das zur Gründung des Unternehmens ESTA beitrug: Das Elektro-Staub-Absauggerät, dessen Anfangsbuchstaben später das Kürzel ESTA ergeben sollten, hatte die von Günter Kulitz geleitete Maschinenbaufirma gar nicht mehr im Programm. Durch ein Versehen wurde das Gerät jedoch auf der Rückseite des Prospekts abgebildet, mit dem die Firma ihre Winkelbohrköpfe einem größeren Kundenkreis anbot.

Nun war die Nachfrage nach diesem Gerät plötzlich so groß, dass gehandelt werden musste. Günter Kulitz entschloss sich, die Geräte produzieren zu lassen und eine neue Firma zu gründen, die Absaugtechnik für Handwerk und Industrie entwickeln und produzieren sollte.

Zwei Generationen: 
Günter und Dr. Peter Kulitz

So wurde ESTA im Jahr 1972 in einem ca. 16 qm großen Büro in der Privatwohnung von Günter Kulitz gegründet. Die Geräte wurden anfangs zum Teil zugekauft, zum Teil außer Haus gefertigt. 1977 zog das Unternehmen in das Sendener Industriegebiet um und konnte von nun an mit eigenem Know-how und den idealen räumlichen Möglichkeiten die Fertigung selbst vornehmen.

Die Absauggeräte, die durch die große Nachfrage indirekt zur Gründung des Unternehmens führten, sind immer noch Bestandteil des Produktsortiments. In weiterentwickelter Form bewähren sie sich auch heute noch als Kleinentstauber ESTA 70 und 100.

Weiterentwicklung und Internationalisierung in den 80er Jahren


In den 80er Jahren erweiterte ESTA sein Angebot durch die Entwicklung einer Vielzahl unterschiedlichster Geräte, die sich durch Bedienfreundlichkeit und hohe Effizienz auszeichneten: Schweißrauchfilter, mobile und stationäre Entstauber, Absaugarme und Industriesauger steigerten nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern auch die Bedeutung des Unternehmens.

Am Ende des Jahrzehnts war der Markt für Absauggeräte geprägt durch die Einführung strenger gesetzlicher Vorschriften, deren Einhaltung die Berufsgenossenschaften und Gewerbeaufsichtsämter überwachten. Entwicklung und Konstruktion mussten nun auf die neuen Richtlinien abgestimmt werden. Für ESTA war diese neue Situation von großer Bedeutung, da das Unternehmen seit den 80er Jahren neben der Produktion mobiler und seriengeprüfter Kleinentstauber zunehmend große stationäre Absauganlagen herstellte und betriebsfertig bei seinen Kunden im In- und Ausland aufstellte. 1986 startete ESTA die Internationalisierung des Unternehmens auf dem amerikanischen Markt.

Im Zeichen des Wachstums: Generationswechsel, Erstzertifizierung und Firmenerweiterung

Nach dem Tod des Firmengründers Günter Kulitz übernahm dessen Sohn Peter 1997 die Geschäftsleitung in der zweiten Generation. Im selben Jahr ließ sich ESTA erstmals nach DIN EN ISO 9001 zertifizieren.

Nachdem 2005 das neue Schulungs- und Beratungszentrum für Absaugtechnik eröffnet wurde, folgte bereits zwei Jahre später die Einweihung des neuen Vertriebs- und Montagezentrums.

Dessen regenerative Gebäudetechnik wurde mit dem „Deutschen Solarpreis 2007“ prämiert, für die einzigartige Architektur erhielt ESTA den „Preis des Deutschen Stahlbaues 2008“.

2007 wurde die ESTA ACADEMY gegründet. Die hausinterne Schulungseinrichtung zeichnet sich durch ein flexibles Modulsystem aus. Dadurch können die Schulungsinhalte individuell auf die Bedürfnisse von Mitarbeitern, Kunden und Partnern zugeschnitten werden. Das neue Hochregallager komplettierte im Jahr 2008 die Erweiterung des Firmengeländes. ESTA war zu dieser Zeit bereits in mehr als 30 Ländern vertreten und weltweit für seine zuverlässige Absaugtechnik bekannt. 

DUSTOMAT – die Erfolgsgeschichte geht weiter

Mit großem Erfolg platzierte ESTA 2010 die neue Generation der Entstauber-Serie DUSTOMAT auf dem Markt. Weiterentwickelt und lufttechnisch optimiert, führt sie die lange Tradition dieser bewährten Mobilgeräte zur Absaugung von unterschiedlichen Stäuben und Spänen fort. Ein weiterer Meilenstein folgte kurz darauf: Die DUSTOMAT P-Reihe wurde für die höchste Staubklasse (H) zugelassen und kann dadurch zur Absaugung aller gesundheitsgefährdenden Stäube eingesetzt werden. Damit gehört ESTA nun zu den wenigen Unternehmen für Absaugtechnik, die ein gesamtzertifiziertes mobiles Entstaubungsgerät für allerhöchste Sicherheitsansprüche anbieten können.

Mehrfach ausgezeichnet zum Firmenjubiläum

Mit dem MAX Award als bester Ausbildungsbetrieb würdigte der Landkreis Neu-Ulm 2010 das Engagement von ESTA in der Ausbildungsarbeit. Im selben Jahr wurde das Familienunternehmen mit dem Ehrenpreis für Prävention im Gesundheits- und Arbeitsschutz durch die Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution (BGHW) ausgezeichnet.

Im Juni 2012 feierte ESTA sein 40-jähriges Firmenbestehen. Zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft würdigten am Tag der offenen Tür die Erfolge sowie den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Beitrag des Unternehmens. Allen voran gratulierte die Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Annette Schavan und unterstrich den Vorbildcharakter von ESTA in der Nachwuchsförderung. “20 Prozent Ausbildungsquote sind großartig“, betonte die Ministerin angesichts bundesweiter Quoten von durchschnittlich unter 10 Prozent in der Wirtschaft. 

 
Im Herbst 2012 feierte die neuaufgelegte Kompaktentstauber-Serie MOBEX auf der EUROBLECH in Hannover Messepremiere.

Der Entstauber kann zukünftig für die Absaugung von Stäuben, Spänen oder Schweißrauch konfiguriert werden und basiert auf einem innovativen Faltsystem. 

Die Prämierung als „Ausbildungs-Ass 2012“ stellte den krönenden Abschluss des Jubiläumsjahres dar. ESTA ist damit bester Ausbildungsbetrieb in der Kategorie „Industrie, Handel, Dienstleistung“. Der bundesweit renommierte Wettbewerb wird alljährlich von den Wirtschaftsjunioren Deutschland und den Junioren des Handwerks initiiert.

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